So erkennen Sie eine gute Werkstatt

Auf den ersten Blick ist es gar nicht so einfach, eine gute von einer weniger guten Werkstatt zu unterscheiden. Die freie Werkstatt im Hinterhof leistet eventuell hervorragende Arbeit, während die gläserne Riesenhalle durchaus Wünsche offen lassen kann. Allerdings gibt es einige Punkte, auf die Sie vor dem Besuch achten können, um so teure Überraschungen zu vermeiden.

Die Sauberkeit

Herrschen in der Werkstatt Chaos und Hektik, sollten Sie Ihre Entscheidung lieber noch mal überdenken. In einer guten Werkstatt sollte es sauber, aufgeräumt und organisiert zugehen.

Die Altteile

Eine gute und vertrauenswürdige Werkstatt zeichnet sich ebenfalls dadurch aus, dass Sie nach den Reparaturarbeiten die Möglichkeit erhalten, sich die ersetzten Altteile anzuschauen. Lassen Sie sich auch über die möglichen Ursachen informieren, warum ein Teil ausgewechselt werden musste. Handelt es sich um gewöhnlichen Verschleiß oder liegt womöglich ein Folgeschaden vor.

Die Fahrzeug-Annahme

Zunächst sollte die Werkstatt natürlich Ihren Termin zur Annahme pünktlich einhalten und nicht völlig überrascht von Ihrem Besuch sein. In einer guten Werkstatt nehmen sich anschließend der Meister oder der Kundenbetreuer genügend Zeit, um mit Ihnen gemeinsam am Fahrzeug die zu erledigenden Arbeiten durchzusprechen.

Verständliche Rechnung

Die Rechnung und alle durchgeführten Arbeiten werden bei Übergabe noch einmal direkt mit Ihnen durchgesprochen. Der vereinbarte Preis wird dabei natürlich eingehalten.

Der Auftrag

Ohne schriftlichen Auftrag geht nichts! Eine seriöse Werkstatt wird mit Ihnen alle zu erledigenden Reparaturen schriftlich festhalten und einen Kostenrahmen vereinbaren. Sollten dann während des Reparaturvorgangs weitere Mängel auffallen, wird  eine gute Werkstatt Sie kontaktieren und der Mehraufwand vorher mit Ihnen abgesprochen.

Erinnerungsservice

Sie wissen nicht, wann zum Beispiel Ihre nächste Hauptuntersuchung* fällig ist? Kein Problem!  Eine gute Werkstatt erfasst die Daten Ihres Fahrzeuges elektronisch und informiert Sie per Post oder per E-Mail, wenn Ihre HU* die Gültigkeit verliert. Oft erhalten Sie direkt Terminvorschläge für Tage, an denen ein Prüfer vor Ort ist.

Alles schriftlich

Den Durchschlag Ihres Auftrages wird Ihnen eine seriöse Werkstatt immer für Ihre eigenen Unterlagen mitgeben. Bestehen Sie darauf!

Erfahrungen anderer

Nicht zuletzt erkennen Sie eine gute Werkstatt ebenfalls an den Erfahrungen von anderen Kunden. Hören Sie sich im Bekanntenkreis um und werfen Sie ruhig einen Blick auf verschiedene Bewertungsportale im Internet. Je mehr Bewertungen vorhanden sind, desto verlässlicher ist die Bewertung.

Pünktlich zurück

Natürlich informiert Sie eine gute Werkstatt darüber, sofern Ihr Fahrzeug abholbereit ist. Im Idealfall erfolgt das zum vorher vereinbarten Termin. Weil natürlich immer einmal etwas mehr zu tun sein könnte, informiert Sie eine gute Werkstatt selbstverständlich im Voraus, wenn sich der Termin unerwartet verschieben sollte.
In besten Händen sind Sie dann, wenn die Werkstatt das Fahrzeug nach der Reparatur darüber hinaus noch frisch gewaschen und ausgesaugt an Sie übergibt.

ACHTUNG!

Vorsicht vor Floskeln wie beispielsweise „Fahrzeug HU-fertig machen“! Dies könnte so gut wie alles bedeuten und Sie stellen der Werkstatt hiermit sozusagen einen Blankoscheck aus!