HU* bei Hybrid-Autos

Ja, auch Ihr Hybrid-Fahrzeug muss natürlich regelmäßig zur HU*. Im Prinzip läuft dabei alles so ab, wie es bei einem herkömmlichen Fahrzeug der Fall ist.

Neben dem Standard-Check von Bremsen, Lenkung, Stoßdämpfern, Rädern und Reifen, Karosserie und Beleuchtung gibt es bei Hybrid-Fahrzeugen noch ein paar Besonderheiten im Check:

Speziell die Akkus von Elektrofahrzeugen arbeiten mit Hochvolttechnik, die besonderes Augenmerk verdienen. Hochvoltkomponenten, Vergabelungen, Steckverbindungen und Isolierungen werden daher vom Prüfer intensiv unter die Lupe genommen. Neben den gewöhnlichen Sichtprüfungen, werden vereinzelte Hochvoltkomponenten auch auf ihre Funktionsweise überprüft.

Weil jedes Hybrid-Fahrzeug auch über ein System zur Eigendiagnose verfügt, wird dieses ebenfalls genau untersucht. Schließlich ist es äußerst wichtig, dass das System beispielsweise Kurzschlüsse rechtzeitig erkennt und meldet.

Nur eine Sache fehlt bei der HU* Ihres Hybrid-Fahrzeugs: Die nicht erforderliche Abgasuntersuchung**.

Übrigens:

Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie selbst einen Blick auf die Hybrid-Technik wagen, denn die orange gekennzeichneten Leitungen in Hybrid- und Elektro-Fahrzeugen stehen unter Hochspannung! Durch diese Leitungen fließen mehrere hundert Volt. Um die Funktionsfähigkeit Ihres Fahrzeugs zu prüfen, hören Sie lieber aufmerksam den Fahrgeräuschen zu. Während der Fahrt sollte ein Hybrid-Motor den Verbrennungsmotor ohne Ruckeln unterstützen. Sollte der Übergang zwischen Verbrennungs- und Elektromotor auffällig sein, sollten Sie Ihr Fahrzeug umgehend überprüfen lassen.